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Gewaltprävention

Projekt "aufgschaut" (5. und 6. Jahrgangsstufe)
    
Ziele des Projekts:

    Selbstbehauptung
    Achtsamkeit auf sich und andere
    Richtiger Umgang mit physischer, verbaler, psychischer und sexueller Gewalt
    Konfliktlösung bzw. - vermeidung
    Tragen von Verantwortung
    Zeigen und Anwenden von Zivilcourage

Voraussetzung für ist ein gesundes Selbstbewusstsein bei den Kindern, weshalb die Schüler und Schülerinnen zu Beginn des Projekts dieses erst einmal schrittweise erlernen, denn nur wer an sich selbst glaubt und zu sich selbst steht, kann auch anderen in Konfliktsituationen helfen.

Durch die Schulung dieser Fähigkeit soll es den Kindern dann im Alltag möglich sein, Mut zu zeigen, um sich so gegen jegliche Form von Gewalt und Mobbing wehren zu können.

Da dieses Projekt über zwei Jahre hindurch geführt wird, entwickeln die Schüler und Schülerinnen ein sehr gutes Gespür für die Richtigkeit ihres eigenen bzw. das Verhalten der anderen, was natürlich nicht bedeutet, dass es dadurch keine Konflikte mehr innerhalb der Klasse gibt, doch können die Schüler mit diesen dann besser umgehen.

„Aufgschaut“ fördert außerdem das Gemeinschaftsgefühl der Klasse erheblich und die Lehrkraft kann auch im normalen Unterrichtsgeschehen auf die besprochenen bzw. erlernten Fähigkeiten zurückgreifen.

S.Dombrowski

 

Schülerstimmen zu "aufgschaut":     

"Viele Leute verwenden die physische Gewalt ohne darüber nachzudenken, ob sie das sogenannte „Opfer“ damit verletzen könnten. Man sollte erst überlegen bevor man diese Leute verurteilt. Denn es könnte ja sein, dass derjenige in seinem Inneren getroffen wird. Manche Leute nehmen so etwas nicht ernst, andere dagegen fühlen sich ausgeschlossen oder im Herzen verletzt. Es gibt viele Situationen, bei denen dies passiert. Ich finde man sollte Leute, die anders aussehen, berücksichtigen und akzeptieren, so wie sie sind."

(S.G. Schüler der 5.Jahrgangsstufe)

"Die Gewalt ist sehr schlimm, da sehr viele Freundschaften dadurch kaputt gehen. Es gibt z. B. Jungen, die einem Mädchen auf die Jacke spucken... jedoch empfindet jeder Mensch die Gewalt anders. Es gibt auch viele, die meinen, nur Spaß zu machen, doch der andere empfindet das Ganze aus vollem Ernst.
Es ist auch sehr schlimm, wenn man bei einer Schlägerei zuschaut, denn irgendeiner, der hinschaut, könnte denken, man wäre auch mit in diesem Streit einbezogen.
Wenn einer einen ärgert und einem einen Spitznamen gibt, sollte man nicht gleich petzen, sondern zum „Täter“ hingehen und sich der Situation stellen, indem man ihm seine Meinung sagt und dass man das nicht mag.
Wenn es dann immer noch nicht besser wird und er nicht damit aufhört, dann holt man am besten einen Lehrer, der den Streit dann schlichtet. Also sich immer dem Ganzen stellen und sich nicht drücken!!!!"

(A.W. Schüler der 6. Jahrgangsstufe)